Expertenbrief zur Organ"spende" - was wirklich dahintersteckt?!

 

Über das Thema "Organspende" wird viel gesprochen und geschrieben, sowohl in medizinischer wie auch in rechtlicher Natur, zumeist bedauerlicherweise aber nicht von Experten mit entsprechendem fachlichen oder beruflichen Background und/oder Qualifikationen, aus dem Grunde heute eine Unzahl falscher Informationen über dieses wichtige, kontroverse wie gefährliche Thema nicht nur im Internet kursieren.

 

Die Antworten, warum wichtig, warum kontrovers und warum gefährlich, werden Sie auf dieser Seite, auf der ausschließlich Fachleute zu Wort kommen, finden.

 

Nachstehend daher eine notwendige, wie wichtige Liste von Aussagen von Experten, bestehend aus Neurologen, Kardiologen, Anästhesisten, Nobelpreis- und Friedenspreisträger ebenso wie Krankenschwestern, die das auch gesehen haben, worüber andere nur mutmaßen, bis hin zu einer Stellungnahme Seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul II.

 

Roman C. Renner, Mit-Initiator von orgaNOs-Protection, eh. Wiss. Institutsleiter Forschung & Entwicklung - Neuro-/Cardiofeedback, WA-Journalist mit Schwerpunkten Neurowissenschaften, Kardiologie, PNI

 

Es wird der Bevölkerung, wenn Sie denn überhaupt irgendeine "Aufklärung" über die Explantation, insbesondere der damit verbundenen rechtlichen Fallstricke, die einen zum Organspender wider Willen machen können, erfährt, zumeist die große Einigkeit bezüglich des Hirntod-Konzeptes, das 1968 von einer kleinen Gruppe, dem sog. Harvard Ad-hoc Commitee, in der einzigen Absicht Ärzten die Organentnahme straffrei (zuvor gab es noch Verurteilungen wegen Mordes) zu ermöglichen, vorgegaukelt.

 

Die Realität sieht dabei ganz anders aus - noch nicht einmal von der gesamten Ärzteschaft ausgehend, nur die Neurologen  (Studienbefragung n = 500) berücksichtigt, sind selbst von diesen 66% der Ansicht, dass das biologisch ohnehin nicht real-existente Hirntod-Konzept, das einen de facto Lebenden zu einem de jure Toten stempelt, nicht dem Tod entspricht. Natürlich können Befürworter einwenden, aber 33% sind anderer Meinung.

 

Aber nicht nur auf  Seiten des "Spenders", der zweckdienlich als Toter bezeichnet wird, nicht zuletzt auch gegenüber den Angehörigen, von denen wohl niemand bereit wäre, bei Kenntnis der nach wie vor intakten körperlichen sprich biologischen Prozesse, die nur einem Lebenden zuzuordnen sind, bzw. wie eine Organentnahme tatsächlich vor sich geht, Hirntote mit Abwehrbewegungen, plötzlich steigendem Blutdruck, Puls, Tränen, Schweiß und Hautrötungen, auf das Ansetzen des Skalpells reagieren usw., seinen Nächsten zu opfern, sondern auch auf Seiten der "Empfänger", eine ebenso skrupellose Hoffnungspropaganda in die Welt gesetzt worden ist, die dabei ebenso zweckdienlich wieder vergisst zu erwähnen, dass schon innerhalb der nächsten Wochen viele dieser Menschen infolge dieser Operation,  sogar vorzeitiger als hätte sein müssen, sterben werden, innerhalb eines Jahres jeder Fünfte von ihnen tot sein wird, fast die Hälfte in den kommenden 4 Jahren (sog. 5-Jahres Überlebensrate), in den Folgejahren viele aufgrund der Immunsuppressiva, die das Immunsystem an seiner naturgegebenen Funktion vor Gefahren zu schützen, hindern sollen, den eingesetzten Fremdkörper sofort wieder abzustoßen, was aber letztlich dazu führt, dass die geschwächten Körper der Empfänger anfälliger für Krankheiten werden - dass 3/4 eine Hypertonie entwickeln, ist dabei noch harmlos verglichen damit, dass mehr als 20% von ihnen aufgrund eines nun 200fach erhöhten Medikamenten bedingten Risikos Hauttumoren entwickeln werden, und/oder 40% aller Empfänger  innerhalb von 10 Jahren eine schwere Niereninsuffizienz nach einer beispielsweise Herztransplantation erleiden werden.

 

Was soll hier als "Rettung" verstanden werden, hat man zeitgleich dem Organempfänger die Angst vor Krebs, Nierenversagen, Schlaganfall oder Infarkt explantiert, oder weiß er aufgrund mangelhafter Aufklärung einfach nichts darüber? Wo ist hier die Verbesserung, einmal abgesehen davon, dass dafür zuvor einem Anderen sein Leben genommen wurde?

 

Die wirklich Wenigen die DAS alles überstehen, sind die, mit denen einem die Organ"spende" als Erfolg verkauft werden soll.

Das sind die, die wir in der Werbung zu sehen bekommen.

 

Über den eigentlichen Misserfolg wird geschwiegen, ebenso darüber, wie viel die Nutznießer dieses Geschäfts daran verdienen. Das, worum es eigentlich geht. "Nächstenliebe", unter dem das Geschäft den potentiellen Spendern verkauft wird, darum geht es den Ärzten, die Boni dafür erhalten, je mehr sie explantieren, den Transplantationszentren oder den Pharmabetrieben mit ziemlicher Sicherheit nicht, die an beiden Seiten, solange es möglich ist, sowohl an den Spendern wie an den Empfängern verdienen wollen. Kaum ein anderer Sektor des Medizinbetriebs verfügt über vergleichsweise derart hohe Werbebudgets.

 

 

Interview mit Prof. Dr. Allan Hamilton, MD (Harvard):

 

Er berichtet über eine Operation, die er an einer jungen Frau vorgenommen hat, die eigentlich „tot“ war. Nach erfolgreicher Reanimation war sie allerdings in der Lage, ein während der OP geführtes Gespräch unter Krankenschwestern, wortwörtlich wiederzugeben! Seine Aussage: „Das ist unmöglich..!

 

Wir dürfen auf zwei Äußerungen von Hamilton ganz besonders hinweisen:

 

a) „She is completely dead by every criteria we have“ - was bedeutet "Sie ist komplett tot, nach allen medizinischen Kriterien" und

 

b) “That's impossible - her brain had absolutely no electrical activity!”  übersetzt: "das ist unmöglich, ihr Gehirn hatte absolut keine elektrische Aktivität"

 

Dr. Allan J. Hamilton, MD (= Medical Doctor also Arzt), FACS, besuchte die Harvard Medical School, wurde danach Chef der Neurochirurgie (also ein Arzt, der sich mit dem Gehirn beschäftigt) und Chairman (Vorsitzender) der Abteilung für Chirurgie an der Universität von Arizona Health Sciences Center. Er hält eine Professur in Neurochirurgie als auch Radiation Oncology, Psychology, and Electrical and Computer Engineering. Er ist Executive Director des Arizona Simulation Technology and Education Center (ASTEC) an der University of Arizona College of Medicine. Desweiteren war Hamilton Chief of Neurosurgery from 1995-2004 und Chairman of the Department of Surgery.

Hamilton ist vielfach ausgezeichnet u.a. gewählt zu "One of American Best Doctors", "America's Top Surgeons" und "One of the Outstanding Intellectuals of the Twenty-First Century"  und das über länger als ein Jahrzehnt, erhielt den Bernard J. Cosman Award für Innovation in Neurochirurgie, erhielt den Lars Leksell Award in Neurochirurgie für seine Pionierarbeit zu Entdeckungen und Beiträge in den Neurowissenschaften, erhielt für seine Arbeit Auszeichnungen sowohl vom Amerikanischen Präsidenten als auch von Altkanzler Helmut Kohl verliehen,  neben vielen weiteren auch Empfänger weiterer internationaler Auszeichnungen für seine bahnbrechenden Arbeiten im Bereich der Minimalinvasiven stereotaktischen Neurochirurgie am Rückrat (spine) usw. usw.

 

Dr. David Hill, Senior Registrar

 

"Als Senior Registrar hatte ich mit einigen der ersten Transplantationen zu tun und später als beratender Anästhesist und war Zeuge von einigen schrecklichen Vorgängen.

 

Dazu gehörte ein Kind,das für tot erklärt worden war und seine Leber einem "Empfänger"-Kind spendete, wobei das "Spender"-Kind das "Empfänger"-Kind überlebte; ein erwachsener "Spender", der vor der Organentnahme zu atmen begann und noch lebte und wieder auf der Intensivstation lag, als seine Angehörigen am nächsten Tag kamen,um den Totenschein abzuholen; und noch etwa ein Dutzend anderer Fälle, ...

 

Lebende Organe können nur von Lebenden entnommen werden.

 

Der Tod wird normalerweise mit einer Leiche assoziiert, ohne Atem, kalt, grau, ohne Puls, steif – und nicht mit einem warmen, rosigen, atmenden (wenn auch künstlich beatmeten), reagierenden "Spender" mit Herzschlag, und dennoch ist es nicht verpflichtend, diesen anderen Zustand den Menschen zu erklären, wenn sie auf dem Formular ankreuzen sollen, dass ihre Organe "nach dem Tod" entnommen werden.

 

Zunehmender Druck wird weiterhin ausgeübt, um eine "Zustimmung" zu erhalten, die man keineswegs als "informierte Zustimmung" bezeichnen kann, oder, wenn dieser Weg nicht zum Erfolg führt, wird jeder Anschein fallengelassen und mehr Zwang ausgeübt.

 

Es ist zweifelsfrei dokumentiert, dass Patienten, die als hirnstammtot diagnostiziert worden sind (BSD), auf das Trauma des chirurgischen Eingriffs wie bei jeder anderen Operation mit erhöhtem Blutdruck,mit Herzrasen und Bewegungen reagieren, paralysiert werden und mit einer Art Anästhesie zur Sicherheit ruhiggestellt werden. Weder die ‚Spender’ noch ihre Angehörigen brauchen darüber informiert zu werden, noch wird auf der Organspende-Karte oder im Organspende-Register Anästhesie angeboten oder garantiert.

 

 

Offener Brief von Chefarzt Prof. Dr.med. Andreas Zieger

 

Prof. Dr. Zieger Zitat: „Schließlich ist die Feststellung des Hirntod-Syndroms als der „Tod des Individuums“, wie in der Stellungnahme weiterhin behauptet, vor dem Hintergrund der naturwissenschaftlichen Widerlegung der entscheidenden Begründung des Hirntodkonzepts, nämlich, dass das Gehirn nicht alle Lebensfunktion integriert und steuert, nicht länger aufrecht zu halten (vgl. Shewmon 1998, 2004, 2012 in Berlin zum „chronic brain death“, Müller 2010; Rehder 2010; Verheijde et al 2009; Birnbacher 2007).

 

Die permanente Ignoranz gegenüber diesen  wissenschaftlichen Nachweisen ist unerträglich und hat ein kritisches (psychologisches) Widerstandspotenzial in der aufgeklärten Öffentlichkeit geschaffen, welches von der DSO, der BÄK, der BgZA und den Fachgesellschaften nicht ausgeräumt worden ist, sondern verstärkt zu Abwehrbewegungen, Kritik und aufklärerischen Gegenaktionen provoziert. (…)

 

Solange die DSO, die BÄK, die BGzA und die Fachgesellschaften es nicht verstehen, ohne irreführende (verharmlosende und Falsch-)Informationen gegenüber der interessierten aufgeklärten Bürgerschaft und Bevölkerung wahrheitsgetreu, unverfälscht, transparent und psychologisch nachvollziehbar verständlich zu vermitteln, wird der Abwärtstrend in der Organspendebereitschaft zunehmen.

 

 

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Waldstein, Professor für Recht und Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben

 

„(...) das im Jahre 1968 von einem ad hoc Komitee der Harvard Medical School eingeführte ‚Hirntodkriterium‘ (...) hatte, wie aus dem Text der Stellungnahme klar wird, nicht den Zweck, den objektiven Zeitpunkt des Todes eines Menschen festzustellen, sondern ersichtlich den ausschließlichen Zweck, die Entnahme vitaler Organe eines Sterbenden zu ermöglichen.

 

"Ein Problem muss ich hier jedoch hervorheben, weil es gerade junge und an sich gesunde Menschen, vor allem auch Kinder, betrifft, die ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben. Weil deren Organe besonders wertvoll sind, ist das Interesse an deren „Hirntod“ besonders groß. Wenn nun bei diesen gleich der ‘apnoe test’ angewandt wird, um schnell an ihre Organe kommen zu können, ist eine mögliche Rettung ausgeschlossen.

 

 

Dr. Cicero Coimbra, Neurologe - Vorsitzender der Abteilung für Neurologie und Neurochirurgie an der Federal University von Sao Paulo in Brasilien.

 

Auf einer Konferenz 2009 in Rom erklärte er, Zitat: "Einer der hauptdiagnostischen Werkzeuge der medizinischen Welt, die verwendet werden, um den sogenannten Hirntod vor einer Organentnahme zu bestimmen, verursacht eigentlich selbst schwere Hirnschädigungen, die dieser Test eigentlich bestimmen sollte. Durch den sogenannten „Apnoe-Test“ wird hirngeschädigten Patienten, die aber vielleicht wieder genesen könnten, für 10 Minuten der Sauerstoff entzogen und dadurch werden irreversible Hirnschädigungen hervorgerufen.

 

 

Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, Mediziner und Sozialpsychiater

 

Erstaunlich an der jetzigen Situation ist eigentlich nur, dass wir alle – einschließlich der Bundesärztekammer, der Kirchen und der Ethikkommission – 25 Jahre brauchten um zu erkennen, dass wir uns hinsichtlich der Hirntod-Definition auf einem Irrweg befunden haben, ein Irrweg, der eigentlich mit logischem, gesundem Menschenverstand leicht zu erkennen war, deshalb auch jetzt diejenigen Vertreter des Souveräns, die näher dran sind, signalisieren, dass sie nicht mehr bereit sind, diesen Irrweg weiterzugehen (...)

 

 

Prof. Dr. Birnbacher, Universität Düsseldorf, Mitglied der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer

 

 „der Hirntod als Kriterium des organismischen Todes klarerweise ungeeignet

 

Bei der Explantation von Organen von Hirntoten werden (...) diese Organe einem lebenden menschlichen Individuum entnommen.

 

 

Rechtsanwalt und Notar Uwe Friedrich

 

"(....) dürfte bereits heute zivilrechtlich die Anfechtung wegen Irrtums, wenn nicht gar wegen arglistiger Täuschung jeder Zustimmungserklärung zur Organentnahme gemäß §§ 119, 123 BGB begründet sein, wenn nicht im konkreten Fall vorher entsprechende vollständige Aufklärung erfolgt ist."

 

 

Dr. David Evans

 

"Ich stelle mir auch die Frage, warum ich immer noch, nach ziemlich genau 35 Jahren, mit wenig Erfolg versuche, die Wahrheit über Organtransplantationen zu verbreiten.

 

Zuerst motivierten mich die falsche Wissenschaftlichkeit dazu und die begriffliche Unredlichkeit, mit der Gehirne als "tot"bezeichnet werden, obwohl nur kleine Teilbereiche untersucht wurden.

 

Im Laufe der Zeit entwickelte sich als mein stärkstes Motiv die Besorgnis, dass Menschen in einer sehr verletzlichen Lage von den Befürwortern des Hirntod-Konzepts betrogen werden – und anscheinend um jeden Preis – mit dem Ziel, mehr Organe für die Transplantationsmedizin zur Verfügung zu haben."

 

 

Dr. Hermann Deutschmann, Neurologe

 

„Die Untersuchung hat gezeigt, dass wir relativ häufig zu Patienten gerufen wurden, wo die behandelnden Ärzte glaubten, es läge der Hirntod vor, wir aber festgestellt haben, der Hirntod war noch gar nicht eingetreten, und das in der Größenordnung von 30 Prozent vergeblicher Einsätze.“

 

Das zeigt, dass das Thema Hirntoddiagnostik bei noch nicht allen Ärzten, noch nicht allen Intensivmedizinern insbesondere, angekommen ist und das Verständnis dafür fehlt. Es gab auch regelrecht fehlerhafte Beurteilungen der Zusatzuntersuchungen.

 

Auch beim EEG kommt es zu fatalen Fehlern!

So kommt es beim Elektroenzephalogramm (EEG) immer wieder zu Unregelmäßigkeiten. Während hier erst eine so genannte »Nulllinie« (also kein Zeichen von Hirnaktivität) als Beweis für den Hirntod gilt, werden Nulllinien diagnostiziert, wo gar keine sind.

 

Ich selber habe einmal erlebt, dass bei einem Kind ein EEG gemacht wurde und es hohe Ausschläge im EEG gehabt hatte und dass dort eine Nulllinie befundet worden war, was aber niemals eine Nulllinie war. …..Hinzu kam, dass bei der klinischen Untersuchung dieses Kind noch geatmet hat und damit der Hirntod eindeutig auszuschließen war. Aber allein die Bewertung der technischen Untersuchung war in diesem Falle fehlerhaft.

 

Prof. Dr. Franco Rest

 

"Den Tod, zumal den Hirntod als Tod der sich selbst bewussten Existenz des Menschen, gibt es überhaupt nicht; er ist eine nur zu bestimmten Zwecken aufgestellte Behauptung.

 

Die Hirntoddefinition besagt nichts zur Frage nach dem Tod des Menschen, da sie sich nicht mit dem Menschen, sondern mit dem Gehirn befasst und dies auf der Grundlage nur kurzzeitig (heute) geltender Methoden, Messverfahren, Vorannahmen, Hypothesen."

 

 

Dr. med. Regina Breul

 

"Der Apnoetest ist also völlig unsinnig, da das Gehirn auf den Kohlendioxidanstieg überhaupt nicht reagieren kann. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte das Gehirn sich in vielen Fällen noch erholen können.

Durch den Apnoetest sinkt die Durchblutung schließlich unter 20%.

 

Jetzt beginnt die irreversible Zerstörung des Gehirns, d.h. durch den Apnoetest werden die Patienten getötet.

 

Senkt man die Körpertemperatur um 3-4 Grad Celsius und gibt man den Patienten ausreichend Schilddrüsenhormon können 70% der „Hirntoten“ wieder völlig gesund werden."

 

 

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth

 

Der Tod eines Menschen sei dann eingetreten, wenn seine gesamten Hirnfunktionen irreversibel ausgefallen sind.

 

Der gehirntote Patient sei demnach eine Leiche.

 

Diese Aussage ist aus physiologischer Sicht nicht haltbar. (…)

 

Es widerspricht dem biologischen und physiologischen Verständnis von Leben und erst recht dem alltäglichen Empfinden, wenn ein solcher menschlicher Körper als Leiche bezeichnet wird. Er darf auch dann nicht zur Leiche erklärt werden, wenn Organe dringend benötigt werden, um andere Leben zu retten.

 

 

Neurologe Dr. Alan Shewmon,

 

der sich seit Mitte der 1980er Jahre mit Fragen der “Neuroethik” beschäftigt, erforschte 12.000 Fälle von Hirntoten, die nicht zur Organspende freigegeben worden waren.

 

Er fand bei dieser Untersuchung derart viele Patienten, die als sog. Hirntote über Jahre hinweg weiterlebten, dass er fortan das Hirntod-Konzept nicht länger befürworten konnte.

 

Anmerkung: Shewmon war vorher selbst Befürworter, wurde aber durch die Fakten eines Besseren belehrt.

 

Er hat vorgeschlagen, Organspendeausweise mit dem folgenden Warnhinweis zu versehen: “Warnung: Es ist nicht sicher, dass Sie tot sind, wenn Ihre Organe entnommen werden!“. Und, so hat Shewmon weiter formuliert, „vielleicht wäre es angesichts der Unsicherheit, die den Tod eines Menschen umgibt, an der Zeit, die Würde und Autonomie eines Patienten über den Nutzen, den seine Organe für andere darstellen, zu setzen

 

 

Dr. Paolo Bavastro, Kardiologe und Neurologe

 

der sich seit 30 Jahren mit dem Thema Organspende befasst, hält die Gleichsetzung von Tod und Hirntod für "eine interessensgeleitete Umdefinition des Todes".

 

Es gehe um die Beschaffung von Organen, wobei der Bedarf prinzipiell niemals zu decken sein werde, urteilt er.

 

Sterbende für tot zu erklären, um ihnen Organe entnehmen zu können, bezeichnet er als "arglistige Täuschung".

 

Bavastro kritisiert mit folgender Begründung das Hirntod-Konzept:

 

Zitat: “Weil der Hirntod biologisch nicht der Tod des Menschen ist. Es sind zwar die Hirnfunktionen ausgefallen, aber alle anderen Funktionen des Körpers sind ja noch da, sprich die innere Atmung, also der Sauerstofftransport, der Stoffwechsel, es sind Reflexe, die ans Rückenmark gebunden sind, noch da, die Immunologie funktioniert, diese Menschen können sie impfen, wenn diese Menschen eine Verletzung haben, heilt diese, diese Menschen können schwanger werden oder schwanger sein, sie haben Ausscheidung, also Stuhlgang und Urin […] – also, das sind alles Erscheinungen, die zum Leben gehören.

 

Und Tatsache ist: Sie können ja nur Organe transportieren, die lebendig sind, also können Sie allein von der Definition her nur Organe transplantieren, die von einem Lebenden genommen sind.

 

Wir, (Anm.: damit sind die Ärzte gemeint) wissen nicht genug, das Einzige, was wir wissen, ist, dass die Menschen nicht tot sind. So ist es, und davon muss man ausgehen. Und der Ethikrat in Amerika hat das so erkannt … und sagt zwar, dass man daran (Anm. am Hirntod-Konzept) festhalten soll, ABER der Hirntod sei nicht der Tod des Menschen, das sei empirisch nachgewiesen, dass es so ist“.

 

 

Prof. Werner Otto Theodor Forßmann, Kardiologe, Nobelpreisträger:

 

"Die Chancen sind am allergrößten, wenn das Organ einem gesunden und in voller Lebenskraft stehenden Menschen entnommen wird.

 

Deshalb liegt es im Interesse des Empfängers und des Operateurs, den sterbenden Spender so früh wie möglich für tot zu erklären, um über ihn verfügen zu können."

 

Friedenspreisträger Hans Jonas,

 

der darauf plädiert den Komapatienten oder den „Hirntoten“ im Zweifelsfalle so zu behandeln, als sei er noch auf der Seite des Lebens, da wir die exakte Grenze zwischen Leben und Tod nicht kennen, und der Mensch nicht von seinem Körper zu trennen oder im Gehirn zu lokalisieren sei.

 

Jonas warnt auch im Besonderen davor, das Hirntodkriterium in den Dienst der Organbeschaffung zu stellen.

Der Therapieabbruch bei hirntoten Patienten sei nur dann gerechtfertigt, wenn er dem Interesse des Patienten selbst diene, aber nicht für fremdnützige Zwecke.

 

 

Papst Johannes Paul II

 

selbst erklärte in einem Schreiben, nachdem er in einem wissenschaftlichen Kongress "die Zeichen des Todes" überprüfen ließ, bei dem auch amerikanische Wissenschaftler teilnahmen, am 1. Februar 2005 an die Päpstliche Akademie der Wissenschaften:

 

"Es gibt einen überwältigenden medizinischen und wissenschaftlichen Befund, dass das vollständige und unwiderrufliche Ende aller Gehirntätigkeit (im Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm) kein Beweis für den Tod ist. Der vollkommene Stillstand von Gehirnaktivität kann nicht hinreichend festgestellt werden. Irreversibilität ist eine Prognose und nicht eine medizinisch feststellbare Tatsache. Wir behandeln heute viele Patienten mit Erfolg, die in der jüngsten Vergangenheit als hoffnungslose Fälle betrachtet worden waren."

 

"Eine Diagnose des Todes durch neurologische Kriterien allein ist Theorie, keine wissenschaftliche Tatsache. Sie reicht nicht aus, die Lebensvermutung zu überwinden"

 

"Kein Gesetz sollte überhaupt versuchen, einen Akt als legal hinzustellen, der in sich ein Übel ist.

 

Ich wiederhole noch einmal, dass eine Vorschrift, die das natürliche Recht auf Leben eines Unschuldigen verletzt, unrecht ist und als solche keinen Gesetzeswert haben kann. Deshalb erneuere ich mit Nachdruck meinen Appell an alle Politiker, keine Gesetze zu erlassen, die durch Missachtung der Würde der Person das bürgerliche Zusammenleben selber an der Wurzel bedrohen."

 

"Das Beenden eines unschuldigen Lebens bei dem Versuch, ein anderes Leben zu retten, wie es im Falle der Transplantation von unpaarigen lebenswichtigen Organen geschieht, mildert nicht das Übel, einem unschuldigen Menschen das Leben zu nehmen. Böses darf nicht getan werden, damit Gutes daraus entstehen möge."

 

 

In diesem Zusammenhang ....

Papst Benedikt XVI. ist nicht im Besitz eines gültigen Organspendeausweises.

 

Ein Brief aus dem Vatikan widerlegte jetzt entsprechende Gerüchte.

Der Brief ist vom Papst-Sekretär Prälat Georg Gänswein unterschrieben und an Gero Winkelmann adressiert. Er ist katholischer Arzt und Lebensrechtler aus Unterhaching bei München.

 

Die Behauptung des Organspendeausweises tauchte in den vergangenen Jahren mehrfach in Artikeln oder Vorträgen auf, die für die Organspende warben.

 

Zwar treffe es zu, dass der Papst einen Organspende-Ausweis besitze, schreibt Gänswein, doch „entgegen mancher öffentlicher Behauptung ist der aus den 70er Jahren stammende Organspende-Ausweis mit der Wahl Kardinal Ratzingers zum Oberhaupt der Katholischen Kirche ipso facto hinfällig geworden.

 

Jede Berufung auf das ungültig gewordene Dokument sei deshalb verfehlt.

 

 

 

Anja Lubitzsch / Heike Schwelm: Medizinische Abschlussarbeit zum Thema „Anästhesie zur Multiorganentnahme“

 

" Wir stehen im Operationssaal. Ein Patient liegt intubiert auf dem OP-Tisch, sein Herz schlägt, der Brustkorb hebt und senkt sich regelmässig, er hat rosige Haut, Isofluran läuft, Fentanyl wird verabreicht, der Chirurg setzt das Skalpell an, der Patient reagiert auf Schnitt, er wird tachykard], sein Blutdruck steigt, er schwitzt, seine Augen tränen.

 

Es scheint wie immer. Nein, es ist anders. Der Patient ist hirntot und seine Organe werden zur Transplantation entnommen."

 

 

Folgende Unterhaltung haben wir aus einem Krankenschwesternforum entnommen. Wir sind der Meinung, dass diese Informationen, die dort ausgetauscht wurden, nicht alleine unter Krankenschwestern bleiben sollten. Hier der Auszug aus der Unterhaltung:

 

(Anm. Schwester 1)

Hallo,

bei meiner ersten Explantation bei der ich dabei war, ist der zu explantierende Patient beim Hineinkippen des kalten Wassers in den Thorax fast vom Tisch aufgestanden. Der saß fast. Das war echt gruselig und hab mich dermaßen erschreckt! Ich hab jemanden von Eurotransplant gefragt, warum das passierte.

Dieser meinte, das gibt es selten, kommt aber vor und ist noch nicht vollständig geklärt, was das hervorruft. Er nannte das "Lazarus-Phänomen" oder so, also das noch Reflexe vorhanden sind, wie z.B. bei einem Fisch oder Huhn, wenn man den Kopf abhackt (schlechtes Bsp., ich weiß ). Seitdem habe ich kein Organspendeausweis mehr.

 

Für mich wirkte das, als wenn er sich zum letzten Mal "wehrt".

 

(Anm. Schwester 2)

Danke Dir, OPschwesterlein!

Genau sowas suche ich!!! ich habe selber einiges in dieser Richtung erlebt: So hat bei mir z.B. ein nachgewiesenermaß ein hirntoter Patient beim Wechsel seiner Trachealkanüle LANGSAM BEIDE ARME GEHOBEN UND SIE AUF MEINE SCHULTER GELEGT.

 

Dort blieben sie eine Weile liegen und fielen dann wieder herunter. Die Betonung liegt hier auf langsam und gezielt!

 

Das hätte ich mir fast selber nicht geglaubt und war froh, daß das von einer Schülerin gesehen wurde. Genau das ist Lazarus. Deshalb ist (nicht nur für mich) die Hirntoddefinition sehr in Frage zu stellen.

 

Eine befreundete OP- Schwester kam irgendwann auch laut weinend zu mir auf die ITS, weil ein Patient vor Beginn der Explantation versucht hat, sich vom Messer wegzudrehen. Sie war völlig fertig und hat nie wieder bei sowas mitgemacht.

 

Abschließend möchten wir den eh. Leiter der Klinik für Transplantationschirurgie in Hannover, Prof. Rudolf Pichlmayr (Erfinder des Begriffs "Transplantationsmedizin)  zitieren, dem einmal folgender Lapsus Linguae passierte, als er sagte:

 

« Wenn wir den Angehörigen Auskunft geben über das, was wir tun,

dann bekommen wir bestimmte Organe nie »

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Sie in vielen Ländern zum Organspender wider Willen werden können, dies geht sogar soweit, dass, wenn Sie nicht selbst eine entsprechende Widerspruchserklärung abgefasst haben, auch Verwandte keinerlei Einspruchsrecht mehr haben.

 

In vielen Ländern ist das rechtlich entsprechend verankert worden!

 

Informieren Sie sich daher im eigenen Interesse gründlich. Sie finden auf der orgaNOs-Protection Seite über das Menü dazu alle notwendigen Informationen bzw. haben  Sie auch die Möglichkeit, direkt über uns entsprechende rechtliche Widerspruchsdokumente in jeweiliger Landessprache mit weiteren wichtigen Schutz-Leistungen gegen einen Unkostenbeitrag zu bestellen.

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